Low-Level-Lasertherapie/Photobiomodulation ist mehr als eine alternative Art der medizinischen Behandlung; es ist eine ganz neue Methode, um zelluläre Prozesse zu steuern und lebende Organismen durch präzise Veränderungen in der Chemie von Biomolekülen zu modulieren.

Kurz mit einfachen Worten erklärt: Das Laserlicht kann in das Gewebe eindringen und dort natürliche Zell- und Regenerationsprozesse unterstützen. Die Lichtenergie wird von den Zellen aufgenommen, was den Zellstoffwechsel optimiert und die Produktion von ATP (Adenosintriphosphat), der Energiequelle der Zellen, erhöht. Dies führt zu einer besseren Durchblutung der behandelten Gewebebereiche, wodurch Nährstoffe und Sauerstoff effektiver zugeführt und Abfallstoffe schneller abtransportiert werden. Gleichzeitig werden entzündliche Prozesse reduziert, was Schmerzen lindert und die Heilung fördert.

Dadurch ermöglicht die Lasertherapie (Photobiomodulation) dem zeitgenössischen Therapeuten, der eine moderne und multidisziplinäre Sichtweise hat, den Kampf gegen Krankheiten und andere Störungen sowohl bei Menschen als auch bei Tieren.
Darüber hinaus ist es ein möglicher Weg, viele verschiedene biologische Prozesse zu stimulieren oder zu hemmen, die in den meisten (wenn nicht allen) verschiedenen Lebewesen auftreten. Man könnte sogar behaupten, dass das Phänomen der Photobiomodulation so alt ist wie das Leben selbst!"
PBM ist ein Game-changer! Die Denkweise ist ungewohnt. Die akademische Ausbildung in der Medizin lehrt keine quantenbiologischen Inhalte, generell keine Biophysik. Photobiologisch wirksames Licht kann man nicht sehen, riechen, schmecken, schlucken….geschweige denn portionieren. Der Ansatz läuft allem Gewohnten entgegen.
Umso wichtiger ist es, dass wir als Therapeuten ihn kompetent vermitteln können und den Umgang damit verstehen.

In der Lasertherapie habe ich vier Trümpfe, die Therapieerfolg optimieren:

1. Das richtige Licht
Ganz offensichtlich ist natürliches Licht oder künstliches Alltags-Licht nicht ausreichend, sonst müssten wir ja lediglich aus dem Haus gehen, um ähnliche Effekte zu haben wie bei der Lasertherapie.
2. Die richtige Wellenlänge
Die Wellenlänge des Lichts bestimmt seine Farbe (solange es sichtbar ist für das menschliche Auge) und auch die Eindringtiefe in das Gewebe. Infrarotlicht dringt am tiefsten in den Körper ein - ohne zu erwärmen.
3. Die optimale Dosis
Die Dosis ist entscheidend und dabei ein kniffliges Thema! Die normale Auskunft eines jeden Forschers auf die Frage nach der Dosierung ist meist: Die ist ganz individuell. Das hilft uns aber nicht weiter, wir brauchen konkrete Richtlinien, um überhaupt anfangen zu können. Die Richtlinien, die wir geben, beruhen auf Ergebnissen aus Studien, nun über fast 30 Jahre gesammelten Erfahrungswerten und den Vorgaben der WALT.
4. Die beste Technik
Last but not least hängt der Behandlungserfolg auch im letzten Glied der Kette von der Behandlungstechnik ab, die ich anwende. 

Es werden verschiedene biologische Prozesse beeinflusst:

  • Förderung zellulärer Energieprozesse bzw. ATP-Produktion
  • Positive Beeinflussung von Entzündungsprozessen
  • Förderung der Mikrozirkulation
  • Unterstützung von Reparatur- und Wundheilungsprozessen
  • Beeinflussung der Schmerzwahrnehmung
  • Regulierung von Nerven- und Muskelgewebe

folgende Anwendungsgebiete gibt es…

Direkte/lokale Anwendung - am Ort des Problems (z.B. Gelenkarthrose, Hufrehe, Magenentzündung, Wunden)

Systemische Anwendung - Laserblutbestrahlung, Stammzellstimulation, Bestrahlung des Mikrobioms, Beruhigung, Thymusareal und andere „Tore“ (z.B. Unterstützung von vielen Regenerationprozessen, Versorgung von Organen und Verbesserung der Blutversorgung, Immunregulation)

Zentrale Anwendung - Anwendung im Kopf und Hinterkopfbereich (z.B. 

Stützanwendung in der Physiotherapie - Gewebe Vor- oder Nachbehandlung, Mesotherapie, Craniosakral-Therapie, Neuraltherapie

Laserfeldtherapie - Grundlage ist die Anwendung von Resonanzen über Frequenzen (z.B. Behandlung des Solarplexus zur Stärkung des Parasympathikus)

Individuell statt „Schema F“, ein kleiner Einblick in die Therapie….

Nicht jedes Tier und nicht jede Beschwerde benötigt die gleiche Behandlung. Deshalb wähle ich die Einstellungen und das Therapieprogramm passend zum jeweiligen Befund.

Die Laserblutbestrahlung beeinflußt z.B. das Immunsystem, hat Einfluß auf den Zucker- und Fettstoffwechsel, gibt die absorbierte Energie an innere Organe ab, dies wirkt

Die Stammzelltherapie hilft bei allen degenerativen Erkrankungen z. B. Arthrose, neurodegenerative Erkrankungen, usw.

Die Detoxtherapie kann z. B. bei Schmerzen, Entzündungen, zur Entgiftung von Darm und Leber  eingesetzt werden

Die Lasertherapie lässt sich zudem sehr gut mit physiotherapeutischen und manuellen Behandlungstechniken kombinieren und kann so die Regeneration von Pferden und Hunden gezielt begleiten und verbessern.

Die Behandlung ist schmerzfrei, nicht invasiv und für das Tier in der Regel sehr angenehm.

Beim Pferd kann man die Lasertherapie z.B. anwenden bei

Muskelverspannungen, Muskelverhärtungen, Muskelkater

Sehnen- und Bänderproblemen 

Überlastungen und Reizzuständen

Gelenkbeschwerden, Arthritis und Arthrose, Spat

Rückenbeschwerden und muskulären Dysbalancen

Prellungen, Zerrungen und Hämatomen

Schwellungen und Ödemen

Narben und Narbengewebe (z.B.Kastrationsnarbe)

schlecht heilenden oder verzögert heilenden Wunden

Beschwerden im Bereich von Huf und Fessel auch Hufrehe!

Podotrochlose (Hufrollensyndrom)

Prä- und Postoperative Lasertherapie

Unterstützung der Regeneration nach hoher körperlicher Belastung

Störung des Lymphflusses

Allergien und Ekzeme, Sommerekzem

Lungenerkrankungen, COPD („Dämpfigkeit“), Bronchitis

Magenerkrankungen, Gastritis, Kolik-Symptome

Erkrankungen des Harn- und Geschlechtsapparat

Ataxie, Wobbler-Syndrom

Darmerkrankungen (IBD)

Osteochondrose (OCD)

Cauda Equina Kompressionssyndrom

Headshaking

Shivering

Nervösitat, Ängstlichkeit 

 

Beim Hund kann man die Lasertherapie z.B. anwenden bei

Muskelverspannungen

Arthrose, Arthritis und degenerativen Gelenkbeschwerden

Sehnenentzündung

Überlastungen und Sportverletzungen

Ellenbogendysplasie

Hüftgelenksdysplasie

OCD

Kreuzbandriss

Beschwerden im Bereich der Wirbelsäule

Bandscheibenvorfall (Dackellähme)

Cauda Equina Kompressionssyndrom

Altersdemenz, kognitive Dysfunktion

deg. Myelopathie

Epilepsie

Cushing, Hypothyreose

Prellungen, Zerrungen und Hämatome

Pfotenverletzung

Schwellungen und Ödemen, Lymphödem

Narben und Narbengewebe (z.B. Kastrationsnarbe) 

Wundheilungsstörungen

Prä- und Postoperative Lasertherapie

altersbedingten Beschwerden des Bewegungsapparates, Liegeschwielen, Spondylose

verstopfte Analdrüsen (Schlitten fahren)

IBD entzündliche Darmerkrankungen

Otitis

COPD, Bronchitis

Reizdarm

Nervosität, Ängstlichkeit

Kontraindikationen sind

  • Herz- Kreislauferkrankungen
  • Trächtigkeit
  • Tumorerkrankungen
  • Nicht diagnostizierte Schwellungen oder Entzündungen

Wichtig: Welche Behandlung für ein Tier geeignet ist, hängt immer vom individuellen Befund ab. Bei ungeklärten, akuten oder schwerwiegenden Beschwerden sollte zunächst eine tierärztliche Abklärung erfolgen. Die Lasertherapie ersetzt keine notwendige tierärztliche Diagnostik oder Behandlung.